Ombudsstelle

mayrl wolfgang

 

Wolfgang MAYRL
Ombudsmann

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+43 (0) 676 8969 7770

 

 

 

Warum eine Ombudsstelle?

Wo Menschen zusammen sind, kann es zu Reibung kommen. Davor ist man auch im Kontext der christlichen Gemeinde nicht gefeit. Unterschiedliche Meinungen und Haltungen, nicht verstandene Handlungen anderer, Missverständnisse usw. können in weiter Folge zu subjektiv erlebter Verletzung und emotionaler Klimaverschlechterung führen, die den Betroffenen in seinem Wohlergehen und seiner Identifikation mit der Gemeinde beeinträchtigen. Statt sich zurückzuziehen oder die Erleichterung im „Tratsch darüber“ mit Unbeteiligten zu suchen, eröffnet die vertrauliche Äußerung (Beschwerde) dieses erlebten Problems (des bestehenden Konflikts) an kompetenter Stelle die Chance zu Abhilfe und Lösung, meistens auch zur Wiederherstellung des guten Einvernehmens.
Missbrauch und Gewalt sind nicht an eine bestimmte soziale Schicht und/oder Personengruppe gebunden. Die Täter/innen können aus allen Kreisen kommen. Missbrauch und Gewalt kann auch durch Mitarbeiter/innen oder andere Mitglieder der Kirche geschehen.
Emotionale (seelische), sexuelle und körperliche Gewalt sind schwere Vergehen an der Würde des Menschen und ein Ausnützen Schwächerer zur Stillung eigener, sündiger Bedürfnisse. Diese Formen der Gewalt verursachen für die Opfer schwere Beeinträchtigungen in der weiteren persönlichen Entwicklung. Die Erfahrung dieser Misshandlungen durch Menschen, die im Namen von Kirche und Religion tätig sind, belastet die Opfer auch in ihrer Beziehung zu Gott schwer und stört diese Beziehung oft für das ganze Leben.

Was bietet die Ombudsstelle?

•  Erstabklärung und Beratung der Beschwerdeperson

•  Hilfestellung und Begleitung für Opfer

•  Krisenintervention

•  Vermittlung und Einbindung von anderen Angeboten, z.B. Therapeuten, Seelsorger etc. (wenn erforderlich)

Wie arbeitet die Ombudsstelle?

•  Geschützter Rahmen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

•  Alle Angebote können freiwillig und anonym in Anspruch genommen wer-den.

•  Der Ombudsmann (und seine Mitarbeiter) unterliegen der strengen Verschwiegenheitspflicht. Er handelt Dritten gegenüber nur in Absprache mit dem Beschwerdeführenden bzw. vom Missbrauch Betroffenen.

•  Betroffene können selbst den Rahmen der Gespräche sowie Ziele und weitere Schritte bestimmen.

Die Ombudsstelle vermittelt bei Notwendigkeit therapeutische oder seelsorgerliche Begleitung und Unterstützung.

•  Die Ombudsstelle arbeitet unabhängig. Sie ist gegenüber Instanzen der Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde in Österreich und der lokalen Gemeinden nicht weisungsgebunden. Der Ombudsmann oder sonstige von ihm in Abstimmung mit den Betroffenen eingebundene, fachlich qualifizierte Personen stehen in keinem Anstellungs- oder sonstigem Abhängigkeitsverhältnis zur Freien Christengemeinde – Pfingstgemeinde oder einer lokalen Gemeinde.

Was ist eine Beschwerde?

Das Sich-Wenden an eine kompetente Stelle mit dem Ziel, einen objektiv oder subjektiv erlebten Missstand einer Lösung zuzuführen.

Was ist ein Konflikt?

Die persönliche Auseinandersetzung mit einer/mehreren anderen Person/en, deren Interessen, Zielsetzungen oder Wertvorstellungen mit den meinen nicht vereinbar sind oder erscheinen.

Was sind Missbrauch und Gewalt?

Missbrauch ist immer dann gegeben, wenn eine Person von jemand anderem, zu dem er in einem Abhängigkeits- oder Vertrauensverhältnis steht, als Objekt der eigenen Bedürfnisse benutzt wird (Machtmissbrauch, sexueller Missbrauch).
Körperliche und seelische Gewalt ist nicht zufällige, gewaltsame, psychische und körperliche Verletzung oder Schädigung einer Person durch eine andere.

 

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